Dr. Flex

Dr. Stefan Helka - Oralchirurg und Gr羹nder von Implackeck

Viele sehen, dass jemand ber羹hmt ist - wenn wir das jetzt mal so als Schauspieler sehen - sie sehen aber nicht die ganzen Fehlschl瓣ge, die harten Dinge, die vorher waren."

Dr. Stefan Helka ist Fachzahnarzt f羹r Oralchirurgie mit den T瓣tigkeitsschwerpunkten Implantologie und Parodontologie. Mit 羹ber 700 gesetzten Zahnimplantaten im Jahr bedient Dr. Stefan Helka das gesamte Spektrum der modernen Implantologie.

Was ihn auszeichnet ist der tiefe Glaubenssatz, dass zur Zahnmedizin mehr geh繹rt als nur gute fachliche Arbeit - vor allem die Bereiche Unternehmertum, Marketing, Kommunikation und pers繹nliche Weiterentwicklung spielen in seinem Leben eine groe Rolle - so hat Herr Dr. Helka dar羹ber hinaus u.a. ein Startup zur Implantatkostenberechnung gegr羹ndet und bespielt einen erfolgreichen Youtube - Kanal mit 羹ber 31.500 Abonnenten und verschiedenen zahnmedizinischen Formaten.

Wir freuen uns 羹ber die M繹glichkeit des Gespr瓣chs - danke, Herr Helka, dass Sie sich die Zeit genommen haben.

Lieber Herr Helka, herzlichen Dank f羹r Ihre Zeit und die M繹glichkeit, Ihnen ein paar Fragen stellen zu d羹rfen!

Dr. Stefan Helka: Sehr sehr gerne!

Dr. Flex: Beschreiben Sie doch einmal bitte Ihren Werdegang, Ihren aktuellen Job und was sie daran besonders m繹gen!

Dr. Stefan Helka: Mein Name ist Stefan Helka, ich bin Zahnarzt, Oralchirurg und Unternehmer und ich habe 1982 das Licht der Welt erblickt und hatte eine sehr gl羹ckliche Kindheit aber das 羹berspringen wird erstmal alles sch繹n. Ich habe im Jahr 2000 Abitur gemacht und dann stand ich vor der Entscheidung, was ich tun m繹chte. Meine Eltern waren beide rzte, meine Mutter Zahnmedizinerin und mein Vater Allgemeinmediziner mit eigener Praxis. Als ich vielleicht 12 - 16 Jahre alt war, fand ich das Ingenieurwesen sehr sehr interessant, hab dann aber irgendwie gemerkt, dass mich viel in die Selbstst瓣ndigkeit gezogen hat. Ich habe gesehen, dass meine Eltern, vor allem meine Mutter, sehr viel Kontrolle dar羹ber hatte, wann sie arbeitet und wann sie nicht arbeitet. Sie hatte ihre Praxis damals bei uns im Haus und das war f羹r uns als Kinder und f羹r sie nat羹rlich auch sch繹n. Sie konnte relativ schnell in den privaten R瓣umlichkeiten sein und auch wir als Kinder konnten dadurch, dass die Praxis im Haus war, mal eben schnell r羹ber. Dadurch haben wir auch viele Insights in die Praxis bekommen. Ich habe mich dann nach dem Zivildienst eigentlich zwischen Medizin und Zahnmedizin entschieden, denn der Zivildienst war f羹r mich eher so eine Sache wo ich dachte: Mensch, die rzte in den Kliniken haben sehr sehr schlechte Arbeitsbedingungen, 24 Stunden Dienste, ... . Ich hab alles mitbekommen: wie die rzte an den n瓣chsten Tagen dann aussehen, wenn sie 24 Stunden und mehr da waren - manchmal nat羹rlich noch l瓣nger, manchmal 30/36 Stunden am St羹ck. Ich habe dann, damals als Jugendlicher beziehungsweise junger Erwachsener, f羹r mich die Entscheidung getroffen, dass ich dann lieber in die Selbstst瓣ndigkeit gehen m繹chte und mich f羹r das Thema Zahnmedizin entschieden. Ich habe dann an der Universit瓣t in M羹nster studiert und 2008 das Studium abgeschlossen. Anschlieend bin ich dann auch schon mit relativ viel Klarheit in Richtung Implantologie zu einem Implantologen in die freie Praxis gegangen und habe dann dort mehr oder weniger das Thema Oralchirurgie und Implantologie gelernt - das war dann auch schon im Rahmen meiner oralchirurgischen Weiterbildung. 2013 bin ich noch f羹r anderthalb Jahre in die Kieferchirurgie gegangen - in die Sankt Lukas Klinik in Solingen und habe dort mein klinisches Jahr plus noch ein paar Monate mehr abgeleistet. Im Jahr 2014 war es soweit und ich bin zum 01.07.2014 in die zahn瓣rztliche Praxis meiner Mutter eingestiegen - eine klassische Einbehandlerpraxis mit f羹nf Angestellten. Von dort ausgehend ging es weiter zu dem Punkt, an dem wir jetzt stehen.

Dr. Flex: Toll! Wie gro ist ihre jetzige Firma und in welchen Bereichen arbeiten Sie - falls man das so zuordnen kann?

Dr. Stefan Helka: Ja, ich glaube das ist genau das, was uns so ein bisschen besonders macht und vielleicht auch mich als unternehmerisch denkende Pers繹nlichkeit. Damals, 2014, habe ich das noch gar nicht so klar verfolgt dieses Wachstum. Bei mir ging es prim瓣r erst einmal darum, wie ich es als zahn瓣rztliche Praxis schaffe, Chirurgie- und Implantatpatienten zu bekommen. Ich habe dann begonnen: zun瓣chst einmal nat羹rlich mit dem Thema Praxisumbau, ich habe von drei auf f羹nf Behandlungszimmer erweitert. Das hat sich angef羹hlt wie eine Welt! Damals haben wir noch dar羹ber diskutiert, ob wir das jemals irgendwie voll bekommen - wor羹ber wir jetzt mehr oder weniger schmunzeln. Das war aber damals wirklich noch eine groe Herausforderung und es war 2015, als wir diesen Umbau angefangen haben. Der Umbau war 2016 fertig und gleichzeitig haben wir langsam das Thema Onlinemarketing, das Thema Kommunikation nach auen begonnen. Die Jahre 2014 - 2016 waren kein Vergleich zu dem, was wir jetzt momentan betreiben. Das hat dann angefangen, langsam zu wachsen: aus f羹nf angestellten Menschen wurden dann im Jahr 2021 etwas 羹ber 50 Mitarbeiter, welche sich auf drei Unternehmen verteilen. Das eine ist das Implantatzentrum Herne, das ist das Ursprungsunternehmen, da sind wir glaube ich 26 Mitarbeiter. Mit dem Zahnzentrum Plettenberg im Sauerland haben wir seit dem 01.07.2020 eine zweite Praxis, die auch recht gro ist - diese haben wir aber auch schon relativ gro vom Doktor Plassmann, der dort weiterhin als 瓣rztlicher Leiter fungiert, 羹bernommen. Dort sind wir ungef瓣hr 20 Leute. Und dann gibt es noch das Startup implacheck, welches meine Frau als Gesch瓣ftsf羹hrerin f羹hrt. Da sind wir so ca. 5 -7 Leute.

Dr. Flex: Wow. Das ist sehr beeindruckend. Die T瓣tigkeitsfelder zusammengefasst - kann man das auf die einzelnen Kurzbezeichnungen herunter brechen?

Dr. Stefan Helka: Also, mein pers繹nlicher T瓣tigkeitsbereich ist mittlerweile w羹rde ich sagen zur H瓣lfte die Behandlungszeit der Patienten und zur H瓣lfte meine unternehmerische T瓣tigkeit, sprich: 40 Stunden in der Praxis, 40 Stunden an der Praxis und den weiteren Unternehmen - also eigentlich zwei Jobs, die aber sehr viel Spa machen. Zum Gl羹ck haben meine Frau und ich keine Kinder, da k繹nnen wir uns leisten, uns den Spa rauszunehmen und so viel zu arbeiten! Allerdings muss man sagen, dass die Unternehmen schon unterschiedlich aufgestellt sind: das Implantatzentrum Herne mit dem ganz klaren Fokus auf das Thema Implantologie und Oralchirurgie, wobei wir mit unseren vier rzten auch die gesamte Zahnmedizin abdecken. Das Ziel, welches wir in Herne haben: wir werden uns in den n瓣chsten zwei Jahren dort extrem vergr繹ern. Wir haben ein groes Klinikprojekt, welches wir aufziehen und wo wir in zwei Jahren eben eine groe Zahnklinik er繹ffnen werden. Da wird das nat羹rlich wieder etwas horizontal eskalieren, sprich: dann ist die Implantologie nat羹rlich noch immer wichtig, aber dann werden wir auch alle anderen Bereiche der Zahnmedizin abdecken. Unser Ziel ist, alle Experten unter einem Dach zu vereinen und f羹r den Patienten ein auergew繹hnliches Erlebnis zu kreieren, welches 羹ber Zahnmedizin hinausgeht. In Plettenberg ist es so, dass wir da nat羹rlich die allgemeine Zahnmedizin betreiben, aber auch einen Schwerpunkt auf Pathologie und Implantologie legen. Implacheck hingegen ist ein Unternehmen, mit dem wir Marketingleistungen f羹r Zahn瓣rzte und rzte anbieten. Im Prinzip geht es hierbei darum, dass das was wir jetzt in Herne f羹r uns entdeckt haben super funktioniert - nicht umsonst sind wir in den letzten sieben Jahren um den Faktor zehn gewachsen und auch im Coronajahr - ja, da hatten wir glaube ich als eine von ganz wenigen Praxen ein Umsatzwachstum von 羹ber 40 %, ich glaube das ist schon ziemlich outstanding. Dieses Wissen k繹nnen wir nat羹rlich auch f羹r andere Praxen anwenden, welche Lust haben, besser zu kommunizieren. Also: wir bieten Social Media, wir bieten das Thema bezahltes Marketing (Pay-per-Click - Marketing) und 羹ber unsere Plattform Implacheck auch die Positionierung als Implantologe (und damit dann auch mehr Implantat - Patienten f羹r die Praxis) - ... und da geht es dann nat羹rlich noch ein bisschen weiter, aber das ist so grob das, was die drei Unternehmen machen.

Dr. Flex: Sehr beeindruckend!

Dr. Stefan Helka: Das ist harte Arbeit. So etwas kommt nicht von heute auf morgen, das ist immer das Problem: Viele sehen, dass jemand ber羹hmt ist - wenn wir das jetzt mal so als Schauspieler sehen - sie sehen aber nicht die ganzen Fehlschl瓣ge, die harten Dinge, die vorher waren. Man ist ber羹hmt 羹ber Nacht, aber man hat 20 Jahre daf羹r gebraucht - das ist halt so. Mit weniger Arbeit w瓣re es auch weniger, was jetzt hervorgekommen w瓣r!

Dr. Flex: Nat羹rlich, das ist sicherlich auch eine ganz groe Frage des Fleies und nat羹rlich auch der F瓣higkeit des Vorantreibens!

Dr. Stefan Helka: Ja, daf羹r muss man eben auch in Dinge investieren, die auch auerhalb der Zahnmedizin liegen. Ich w羹rde sagen in den letzten 8-10 Jahren habe ich wahrscheinlich prozentual mehr Weiterbildung betrieben in den Themen Unternehmertum, Mindset, pers繹nliche Weiterentwicklung, Marketing, Kommunikation, F羹hrung, age a Prozesse (?) - all das, weil ich glaube, dass das einfach extrem wichtig ist. Nat羹rlich auch immer mit dem Ziel, dass wir hier ein etwas gr繹eres Unternehmen aufbauen und es da jemand geben muss, der sich eben mit den Sachen auskennt. Ich glaube auch, dass es f羹r viele Zahn瓣rzte, die vielleicht eine Nummer kleiner denken, aber ihr Unternehmen vielleicht trotzdem besser aufstellen wollen, sehr sehr smart w瓣re, sich zumindest einen kleinen Teil der Fortbildungszeit daf羹r zu reservieren, an anderen Themen zu arbeiten als nur an den fachlichen.

Dr. Flex: Wenn wir jetzt den Bogen zu unserer Terminvergabe Dr. Flex schlagen - was haben Sie damit zu tun, welche Schnittstelle haben Sie zu einer Online - Terminvergabe wie unserer?

Dr. Stefan Helka: Also f羹r uns war das Thema Online - Terminvergabe ein ganz essenzieller Teil, um das Benutzererlebnis des Patienten m繹glichst leicht und frustfrei zu gestalten. Heutzutage ist es so, dass Menschen eine Instant Gratification erwarten und alles sofort haben m繹chten und das Thema asynchrone Kommunikation eine groe Bedeutung hat - sprich: ich kann selber entscheiden, wann ich in einem bestimmten Prozess den n瓣chsten Schritt gehe und der Andere auf der anderen Seite kann ebenso selber entscheiden, wann er darauf antwortet. Das, was wir jetzt im Prinzip hier machen, das Interview, das ist ein synchroner Prozess - das bedeutet, dass wir nur dann miteinander kommunizieren k繹nnen, wenn wir gerade live miteinander verbunden sind. Aber die Online - Terminbuchung, das Thema WhatsApp, das Thema E-Mail, das Thema YouTube, besitzt eine asynchrone Komponente und der Patient kann sich eben entscheiden, ob er Sonntagmorgen oder am Sonntagabend, wenn die Praxis geschlossen hat, einen Termin buchen m繹chte. Ich glaube, dass in den n瓣chsten nicht mal zehn, sondern eher in den n瓣chsten f羹nf Jahren, eine Praxis, die keine Online - Terminvereinbarung anbietet, einen unglaublichen kompetitiven Nachteil am Markt haben wird, weil diese M繹glichkeit einfach als Voraussetzung gilt - 瓣hnlich wie es in einem Auto mittlerweile als Voraussetzung gilt, dass der Fahrer einen Airbag hat oder dass ich elektrische Fensterheber habe. Momentan ist es vielleicht, sage ich mal ein Luxus - beziehungsweise wir sind schon nicht mehr in der Luxusschiene, sondern es ist momentan noch nice to have - aber es wird auf jeden Fall irgendwann ein musthave werden.

Dr. Flex: ...und warum Dr. Flex?

Dr. Stefan Helka: Ich fand toll, dass Dr.Flex dadurch, dass wir eine echte Schnittstelle zu unserer Praxisverwaltungssoftware haben, m繹gliche Live - Termindaten abgegriffen werden k繹nnen. Es ist damit deutlich besser als viele formularbasierte Onlineterminvergaben, bei denen dann immer nochmal eine nachgelagerte Kommunikation mit dem Patienten notwendig wird. Gerade bei uns - weil wir nat羹rlich sehr stark ausgebucht sind - ist es nat羹rlich sehr sehr gut, denn kleinere L羹cken, die sich irgendwie ergeben, k繹nnen schnell 羹ber die Online - Terminvereinbarung gef羹llt werden und bed羹rfen dann nicht noch einmal eines aktiven Managements unsererseits. Nicht immer, nat羹rlich, klar, manchmal bleibt eine L羹cke auch leer und dann m羹ssen wir gucken, dass wir da vielleicht jemand rein kriegen - aber h瓣ufig werden die L羹cken dann eben auch 羹ber die Onlineterminvergabe gef羹llt, weil die Leute dann meistens den n瓣chst freien Termin buchen und sich dadurch diese L羹cken immer mehr oder weniger automatisch wie beim Tetris spielen, f羹llen.

Dr. Flex: Die Digitalisierung als solches ist ja scheinbar auch ein groes Thema f羹r Sie. Welchen Stellenwert hat sie insgesamt und als wie wichtig erachten Sie sie f羹r ihre Mitstreiter in der Dentalbranche und warum?

Dr. Stefan Helka: Ich glaube das die Digitalisierung von allen, inklusive mir und Ihnen, malos untersch瓣tzt wird. Das Thema Digitalisierung wird Unternehmen wie Privatpersonen, aber vor allen Unternehmen, in einer ungeahnten Weise disruptieren. Was jetzt gerade angefangen hat mit dem Thema Voice, KI, maschinellem Lernen und den ganzen Plattformen, die uns erm繹glichen, Dienstleistung zu kreieren, die nur auf dem R羹cken mit der Infrastruktur des Internets und im Prinzip des Mobile Webs m繹glich sind ja, ich glaube dass es kein relevantes Unternehmen mehr geben wird, was nicht mageblich digitalisierte Prozesse und Automation einsetzt - und sei es nur um die eigentliche Dienstleistung, die bei uns nat羹rlich immer noch am ein Patienten stattfindet, ohne Frage - und selbst hier kann man gewisse Dinge digitalisieren, wie zum Beispiel die Aufkl瓣rung, bzw. die Diagnostik/ Erstberatung f羹r z.B. eine eventuelle Weisheitszahnentfernung oder Implantation. Unternehmen, die das verstehen, die ihre Kommunikation digitalisieren, die ihre Prozesse digitalisieren, die gewisse Dinge automatisieren, um eben Menschen wieder freie Hand zu geben um dem nachzugehen, was wirklich einen Mehrwert bietet - n瓣mlich der Service am Patienten die werden in der Zukunft einen groen Vorteil haben, schneller wachsen, mehr weiterempfohlen werden, mehr Aufmerksamkeit bekommen weil Aufmerksamkeit ist nun mal in unserem 21. Jahrhundert im 2./3. Jahrzehnt die W瓣hrung, die es gilt zu gewinnen. Wer auf dem kleinen Smartphonescreen, auf dem Tablet oder auf dem Fernseher pr瓣sent ist, der hat gewonnen. Es gibt halt nur ein Screen, den man h瓣ufig nicht teilen kann und wer es versteht da besser zu kommunizieren als der Durchschnitt, wird auch besser performen als der Durchschnitt.

Dr. Flex: Sie sind ja mittlerweile auch beinahe ein Social Media Star! Was sind ihre Formate, wie oft bespielen Sie die verschiedenen Foren?

Dr. Stefan Helka: Wir haben eigentlich immer ein Ohr am Puls der Zeit, d.h. wir schauen uns jede neue Plattform an, die an Relevanz gewinnt. Wir evaluieren diese und fangen tendenziell eher fr羹her als sp瓣ter an, auf dieser Plattform zu kommunizieren. Wir haben zum Beispiel auch 2019 schon angefangen auf TikTok zu kommunizieren, wo viele gesagt haben, Tik Tok: entweder kenne ich das nicht oder ist albern oder da ist meine Zielgruppe nicht unterwegs. Und mittlerweile kennt Tik Tok so ziemlich fast jeder und das ist eigentlich mit jeder Plattform so, d.h. ich muss mich einmal am Anfang mit einer Plattform besch瓣ftigen: wie kommunizieren erfolgreiche Brands auf dieser Plattform, wie erreiche ich meine Zielgruppe auf dieser Plattform und wie produziere ich m繹glichst viel und hochqualitativen Content. Das machen wir mittlerweile auf sechs oder sieben verschiedene Plattformen, darunter sind halt YouTube, Facebook, Instagram LinkedIn, Tik Tok, nat羹rlich Google, my Business. Dann ist nat羹rlich auch nicht zu untersch瓣tzen, dass YouTube mittlerweile auch eine Suchmaschine ist, die bei Google gut funktioniert und wir produzieren 羹ber alle Plattformen hinweg ich w羹rde sagen zwischen 30 und 100 Pieces of Content pro Woche. Wenn wir eine Woche haben, wo viel passiert und wir viele Stories machen wenn man jetzt eine Story mal als ein Content Piece nimmt von den Feed Posts, die wir bringen also sprich: Instagram Feed, Facebook Feed, LinkedIn Feed, YouTube als Video, w羹rde ich sagen, dass wir so in etwa 25 echte Beitr瓣ge pro Woche bringen, also 5 pro Tag. Und das ist das Problem, das schaffen die meisten Praxen nicht mal im Monat und das ist auch der Grund, warum wir wahrscheinlich mittlerweile teilweise Kan瓣le haben, die mehr als 20.000 Follower haben: auf YouTube haben wir mittlerweile mehr als 20.000 Abonnenten, auf TikTok haben wir mehr als 20.000 Abonnenten alles relativ stark steigend. Vor allem YouTube, da haben wir den gr繹ten Kanal Deutschlands, auf Instagram sind wir auch sehr aktiv, da gibt es aber auch viele gute Praxen die da aktiv sind, da sind wir zwar eine von vielen guten aber da gibt es auch noch andere. Da haben wir glaube ich 10.000 Abonnenten und Facebook, ja das kann man eigentlich nicht mehr so von Abonnenten oder Followern sprechen, weil Facebook die Reichweite so sehr einschr瓣nkt, dass man eigentlich nur noch 羹ber bezahltes Marketing, also 羹ber das Facebook - Werbenetzwerk, wirklich Reichweite generieren kann. Was dann aber wiederum sehr sinnvoll ist, weil man sehr gut den Einzelnen targetieren kann, d.h., wenn ich eine Zielgruppe habe, die sich auf ein ganz bestimmtes Thema einschiet, dann kann man das 羹ber Facebook sehr gut targetieren, wenn man versteht was man da tut.

Dr. Flex: Ihr gesamtes Berufsleben ist ja sehr vielseitig und klingt total erf羹llend aber auch sehr zeitraubend. Also was heit zeitraubend, das h繹rt sich an als w瓣re es etwas negatives! Zeitf羹llend!

Dr. Stefan Helka: Ja genau zeitf羹llend! Das ist der bessere Ausdruck! Jeder hat ja nur 24 Stunden, auch ich, also mir wurde bis jetzt noch keine Stunde von den 24 geraubt.

Dr. Flex: Ja, dann ist es wirklich mit zeitf羹llend zu betrachten. Wie viele Stunden sind es insgesamt? Kann man das in Stunden wiedergeben?

Dr. Stefan Helka: Ich z瓣hle es nicht. Ich finde, diese Dinge verschwimmen auch irgendwie, wenn man etwas tut, was man liebt. Dieses Ich mach jetzt Feierabend. gibt es eigentlich fast gar nicht. Ich sollte es mehr tun und ich werde es auch mehr tun, dass ich wirklich sage: Okay, zwischen Freitag 20:00 Uhr und Sonntag 23:00 Uhr bin ich einfach offline., aber dazu mache ich einfach viel zu gerne das was ich tue und zum Gl羹ck habe ich ja auch ein Umfeld, was mich da sehr stark unterst羹tzt - nicht zuletzt meine Frau Katharina oder Kathi, die da auch wirklich voll mitzieht. Wenn ich jetzt mal so eine Zahl in den Raum schmeien m羹sste, dann w瓣ren es wohl an ruhigen Wochen circa 70 Stunden und an wirklich sehr sehr turbulenten Wochen da sind es auch mal 90, vielleicht auch 100. Schwer zu sagen, also es ist nicht selten, dass mal ein paar 16 - St羹nder hintereinander dabei sind. Man ist nat羹rlich auch teilweise mit Sachen besch瓣ftigt, bei denen es sich schwer sagen l瓣sst, ob das jetzt Arbeit ist oder nicht. Ja, wenn man Kommentare auf YouTube auf seinem eigenen Kanal beantwortet und das sind halt eben ein paar 100 pro Tag und ein paar 100 pro Woche, die uns dann noch weitergeleitet werden von denen, die unsere Community Manager nicht beantworten k繹nnen, dann muss man da eben auch 3-4 Stunden in der Woche investieren. Da sitzt man zwar bei einem Kaffee vorm PC und tippt, aber das ist eben auch Arbeit. Es ist nicht nur das Behandeln am Stuhl was Arbeit ist, sondern viel ist auch einfach Kommunikation. Wichtig ist eben auch die Abwechslung: wenn man sehr viele verschiedene Dinge tut, dann kommt einem das nicht so vor wie arbeiten, aber ich glaube, wenn man 16 Stunden bei Toyota am Band steht und immer den gleichen Handgriff macht, dann k繹nnen 16 Stunden sehr sehr lang werden. Aber wenn man wirklich verschiedene Dinge tut - man operiert 4 Stunden, dann macht man 2 Stunden normale Zahnmedizin, dann hat man 2 Stunden Meetings, man dreht 2 Stunden Content, man beantwortet 1 Stunde Kommentare und dann hat man vielleicht noch ein Podcast Interview dann sind 16 Stunden wirklich schnell vorbei und man hat eigentlich einen coolen Tag gehabt.

Dr. Flex: Bei all ihren scheinbar schon gelebten Visionen haben Sie denn 羹berhaupt noch welche f羹r die Zukunft?

Dr. Stefan Helka: Also wenn man keine Vision mehr hat, dann geht man ja eigentlich in Rente - also dementsprechend haben wir sehr sehr groe Visionen - nicht umsonst sind wir das Projekt Zahnklinik angegangen. Wenn ich die Vision jetzt einmal in Worte fassen m羹sste (ohne irgendwelche Zahlen ranzuh瓣ngen), dann w羹rde ich sagen: unser Ziel ist es, Zahnmedizin f羹r Menschen einfach neu erlebbar zu machen. Wir m繹chten, dass die Menschen mit Zahnarzt, Zahnarztbesuch und Zahnmedizin nicht mehr Schmerzen, ein schlechtes Erlebnis, Halbgott in wei verbinden, sondern wir m繹chten das Bild, dieses Bewusstsein f羹r die Zahnmedizin, dieses Erlebnis, was jemand hat, wenn er mit seinem Problem - welches ja ohne Frage da ist und die reine Beseitigung des Problems ist manchmal auch unangenehm - zu uns kommt, aufbrechen. Wir m繹chten den Rahmen schaffen, das Drumherum so gut und so serviceorientiert zu machen, dass derjenige sagt Mensch, selbst das war nicht so schlimm, aber das was drumherum geboten wurde, wie sehr sich um mich bem羹ht wurde, meine ngste und meine Sorgen zu zerstreuen - das ist wirklich was Geniales!. Das ist das, was wir erreichen m繹chten mit unserem Konstrukt, beziehungsweise mit unseren Konstrukten, die wir bauen. Wir m繹chten einmal Transparenz da mit reinbringen, wir m繹chten aufkl瓣ren, wir m繹chten, dass die Menschen eine transparente und eine selbstbestimmte Entscheidung bei ihrem Zahnarzt treffen k繹nnen und wir m繹chten vor allem, dass das Ergebnis - bei uns vor allem - dass es nicht von Angst und Vorbehalten gepr瓣gt ist, sondern von einem Wow - Erlebnis, was derjenige in unserer Praxis erlebt.

Dr. Flex: Das ist toll, das ist ja eigentlich auch ein sehr pers繹nliches Herzensthema!

Dr. Stefan Helka: Ja, auf jeden Fall und zwar nicht nur von mir, sondern ich hoffe von allen, die bei uns im Unternehmen arbeiten. Eine Vision ist nie f羹r einen da, sondern eine Vision ist immer etwas - ansonsten w瓣re es keine Vision - mit dem sich viele Menschen identifizieren k繹nnen und wo viele Menschen sagen, dass es sich daf羹r lohnt, seine Zeit zu investieren, daf羹r lohnt es sich zu k瓣mpfen, daf羹r lohnt es sich, dabei zu sein. Es ist niemals nur der Eine! Es kann vielleicht einer ein St羹ck weit vorangehen, vielleicht mit einer Kerze und sagen, Den Raum erleuchte ich schon einmal., aber reingehen m羹ssen dann ganz ganz Viele und den Raum auch sch繹n machen. Und das ist glaube ich auch das, was alle groen Visionen vereint. Mahatma Ghandi h瓣tte auch nicht alleine seine Vision durchsetzen k繹nnen sondern es haben ihm einfach unglaublich viele Menschen gefolgt. Und jetzt nicht falsch verstehen, ich will mich 羹berhaupt nicht mit jemanden wie Mahatma Ghandi vergleichen, es geht um das Level des Visionsdenkens. Auch was sich z.B. Steve Jobs f羹r das mobile Internet und f羹r die Experience, die wir mit unseren Smartphones haben sollen, ausgedacht hat - das war einfach so unglaublich vision瓣r und so unglaublich appealing, so unglaublich sexy, dass ganz viele Menschen gesagt haben: Wow, in diesem Unternehmen m繹chte ich arbeiten, ich m繹chte ein Teil des Ganzen werden.

Dr. Flex: Dankesch繹n, Herr Helka, f羹r Ihre kostbare Zeit und die Beantwortung der Fragen.

Dr. Stefan Helka: Sehr sehr sehr gerne, das hat mir sehr viel Spa gemacht und ich hoffe, dass da noch viele andere tolle Interviews auf den Podcast kommen und ich bin auch schon gespannt auf das Feedback auf diese Folge.

Dr. Helka ist erreichbar unter:

Instagram: - Zum Implantatzentrum, - Zu Implacheck

Facebook: - Zum Implanatzentrum

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